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Dez
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Frauen stehen auf Weißkittel – Männer bevorzugen Robenträgerinnen

Aktuelle Studie von PARSHIP und der Uni Bremen zeigt: Der Beruf beeinflusst die Attraktivität von Singles auf Partnersuche / Ärzte und Juristinnen sind am begehrtesten

Hamburg, 7. Dezember 2011 – Der Beruf übt einen wesentlichen Einfluss auf den Erfolg bei der Partnersuche aus: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die wissenschaftliche Abteilung von PARSHIP (www.parship.de) gemeinsam mit der Universität Bremen im Herbst dieses Jahres durchgeführt hat. Die Untersuchung sollte empirische Erkenntnisse darüber gewinnen, welche Auswirkung der angegebene Beruf auf die Attraktivität eines Singles bei der Online-Partnersuche hat. Mit Attraktivität ist dabei gemeint, wie häufig ein Online-Profil aufgrund einer bestimmten Berufsbezeichnung angeklickt wird.

Akademische Berufe steigern die persönliche Anziehungskraft

Demnach sind vor allem jene Singles begehrt, die einen akademischen Beruf ausüben (z.B. Ärzte, Architekten, Juristen, Lehrer). Auch Tätigkeiten, die als besonders verantwortungsvoll gelten, steigern die Attraktivität des Berufsträgers. Weniger Aufmerksamkeit können dagegen Singles auf sich ziehen, deren Beruf nur eine einfache Ausbildung erfordert (z.B. Lagerist, Verkäufer, Berufskraftfahrer). „Die Partnersuchenden scheinen durch den Beruf eines potenziellen Partners automatisch auf verschiedene andere sozio-ökonomische Aspekte zu schließen, die die Partnerwahl beeinflussen“, so Professor Uwe Engel vom Institut für empirische und angewandte Soziologie an der Universität Bremen. „Sicherlich spielt hier der antizipierte Verdienst eine entscheidende Rolle. Aber auch das Bildungsniveau und das gesellschaftliche Ansehen sind wesentlich und steigern das Interesse am jeweiligen Berufsträger.“

Auffällig ist, dass es gerade bei den attraktivsten Frauenberufen eine Reihe nicht-akademischer Berufe in die Top-10 schaffen, wie Flugbegleiterin, Fremdsprachenkorrespondentin oder Mediengestalterin. „Männer interessieren sich sehr für beruflich erfolgreiche Frauen – besonders, wenn der Beruf gesellschaftliches Ansehen genießt. Darüber hinaus wirken auf sie insbesondere jene Tätigkeiten attraktiv, die ein sehr feminines Image haben“, so Professor Engel. „Betrachtet man das obere Drittel der begehrtesten Berufe insgesamt, zeigt sich zudem, dass Berufe, die kreatives Talent signalisieren, für viele Partnersuchende das Interesse am jeweiligen Berufsträger steigern.“

Diese Berufe stehen bei Partnersuchenden hoch im Kurs

Mit Blick auf die Single-Frauen haben Juristinnen die besten Karten bei der Partnersuche – dicht gefolgt von Flugbegleiterinnen. Ebenfalls in die
Top-10 der beliebtesten Frauenberufe schaffen es Ärztinnen, Architektinnen und Ingenieurinnen. Der begehrteste Männerberuf ist Arzt. Danach folgen Architekt und Psychologe / Therapeut. „Die Ergebnisse unserer Untersuchung zeigen: Bestimmte Berufsbezeichnungen verbessern die Chancen bei der Partnersuche. Sie machen den Berufsträger interessanter und deshalb werden ihre Profile häufiger angeklickt“, erklärt Christiane Schnabel, Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung von PARSHIP der Partnerbörse.

Die 10 attraktivsten Berufsbezeichnungen im Überblick:

Männer-Berufe:
1. Arzt
2. Architekt
3. Psychologe / Therapeut
4. Wissenschaftlicher Mitarbeiter
5. Polizist
6. Lehrer
7. Jurist
8. Journalist
9. Unternehmensberater
10. Ingenieur

Frauen-Berufe:
1. Juristin
2. Flugbegleiterin
3. Ärztin
4. Geschäftsführerin
5. Wissenschaftliche Mitarbeiterin
6. Architektin
7. Fremdsprachenkorrespondentin
8. Ingenieurin
9. Lehrerin
10. Mediengestalterin

Die 10 unattraktivsten Berufsbezeichnungen im Überblick:

Männer-Berufe:
1. Fleischer
2. Hausmeister
3. Lagerist
4. Berufskraftfahrer
5. Busfahrer
6. Sicherheitsdienstmitarbeiter
7. Schlosser
8. Maler
9. Arbeiter (Maschinenführer u.a.)
10. Bauhandwerker

Frauen-Berufe:
1. Hauswirtschafterin
2. Altenpflegerin
3. Verkäuferin
4. Arbeiterin (Produktionshilfe u.a.)
5. Köchin
6. Frisörin
7. Hotel- / Restaurantfachfrau
8. Angestellte im sozialen Bereich
9. Floristin
10. Bäckerin

Über die Studie
Im Rahmen der Untersuchung von PARSHIP in Kooperation mit der Universität Bremen wurde der Frage nachgegangen, ob Online-Profile von Singles aufgrund des darin angegebenen Berufs häufiger oder seltener von anderen Partnersuchenden angeklickt werden. Bei den Berufsangaben handelt es sich um freie Einträge der Mitglieder im Profil. Die Einträge beziehen sich auf die ausgeübte Tätigkeit, welche im engeren Sinne kein spezifischer erlernter Beruf sein muss (z.B. Geschäftsführerin, Arbeiter, Angestellte im sozialen Bereich), aber sein kann (Arzt, Architekt, Flugbegleiterin). Diese verschiedenen Angaben wurden zu Kategorien zusammengefasst. Die Studie basiert auf einer Auswertung von 23.000 anonymisierten PARSHIP-Mitgliederdatensätzen. Die Partnervorschläge, die untersucht wurden, informieren ein PARSHIP-Mitglied zunächst nur über den Beruf, die Größe, das Alter sowie die Region, aus der der jeweilige potenzielle Partner kommt. Eine Matchingpunktzahl gibt Aufschluss darüber, wie gut man im Hinblick auf die partnerschaftsrelevanten Eigenschaften zueinander passt. Ferner kann jedes Mitglied sehen, wie vollständig das vorgeschlagene Profil ausgefüllt wurde und ob es Fotos umfasst. Basierend auf diesen Informationen kann jedes Mitglied frei entscheiden, ob es auf das Profil klickt und sich den potenziellen Partner genauer anschaut oder ob es den Partnervorschlag ignoriert. In der Studie wurden mithilfe eines multivariaten Analyseverfahrens die Klickraten eines Partnervorschlags in Abhängigkeit von den verschiedenen Angaben im Profil untersucht. Die Untersuchung wurde von September bis November 2011 von der Universität Bremen durchgeführt.
PARSHIP ist die führende Online-Partneragentur für anspruchsvolle Singles in Deutschland (PARSHIP.de) und Europa (PARSHIP.com). PARSHIP-Mitglieder sind aktive Frauen und Männer ab 30 Jahren mit gehobenem Bildungs- und Einkommensniveau. Allen Mitgliedern bietet PARSHIP maßgeschneiderte Services und Informationen sowie das anonyme und sichere Umfeld für die seriöse und erfolgreiche Partnersuche. Das PARSHIP-Prinzip® des schrittweisen Zusammenfindens basiert auf einem 74 Fragen umfassenden wissenschaftlichen Verfahren. Mit seiner Hilfe werden jedem Mitglied die detaillierten Profile besonders gut zu ihm passender Mitglieder angeboten. Bei Interesse können dann gezielt E-Mails und Fotos ausgetauscht werden. Zu den rund 50 Kooperationspartnern in Deutschland zählen unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Spiegel und Die Zeit. Das in Hamburg ansässige und zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehörende Unternehmen bietet seinen Service unter PARSHIP.com in derzeit 13 Ländern an.

PARSHIP GmbH
Iris Aldenhoff
Speersort 10
20095 Hamburg
iris.aldenhoff@parship.com
+49 (0) 40 – 460026 – 223
http://www.parship.de

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